Prepaidkarte oder Handyvertrag?

Alle zwei Jahre stehe ich vor der selben Herausforderung und überlege, ob ich nicht meinen Vertrag kündigen soll und mir eine Prepaidkarte zulegen soll. Dnen paradoxerweise sind die Konditionen in den Prepaidtarifen der Mobilfunkanbieter meist entschieden besser. So zahl man meist um die neun Cent pro Minute mit einer Prepaidkarte und etwa fünf bis zehn Cent mehr in einem Vertrag.

Allerdings muss man auch ständig darauf achten, dass die Prepaidkarte aufgeladen ist und das ist mir zu nervig. Zwar haben einige Anbieter, wie zum Beispiel Congstar, die Möglichkeit bei einem gewissen Betrag per Bankeinzug automatisch wieder Geld auf die Karte zu laden, aber wirkliche Kontrolle habe ich da dann doch nicht. Denn ich habe einen hunder frei-Minuten Tarif und drüber komme ich so gut wie nie.

Zudem verfällt bei den meisten Anbietern auch das Guthaben nach einer gewissen zeit, oder es wird die Karte nach einem Jahr nicht-Nutzung gesperrt und muss erneut aktiviert werden. Alles keine großen nachteile und deshalb frage ich mich alle zwei Jahre erneut, warum ich mir nicht endlich eine Prepaidkarte zulege und meinen handyvertrag endlich kündige. Ich tue es nicht, weiß aber auch nicht so recht warum. Denn würde ich tatsächlich genau 100 Minuten im Monat vertelefonieren, dann würde michd as bei den meisten Prepaidkarten neun Euro kosten. Bei weniger telefonieren entsprechend weniger. FÜr meine hundert Freiminuten zahle ich aber zehn Euro, selbst dann, wenn ich weniger telefoniere.

Bleibt irgendwie ein psychologisches Phänomen, denn rational ist das eigentlich nicht. Aber auch nicht von den Anbietern, haben sie doch eigentlich vierundzwanzig Monate Zahlungssicherheit und könnten dafür bessere Tarife anbieten, statt zu hoffen, dass der Prepaidnutzer genug telefoniert. Wird wohl ewig ein Rätsel dieser Branche bleiben.

Schlagworte: , , ,